Gregor Wolter (21)

Fachinformatiker für Systemintegration in Hamburg


Gregor hat im August vor 2 Jahren als Azubi in Hamburg gestartet und ist momentan in der Abteilung „Application Service Open System" eingesetzt. Hier kümmert er sich um die Bereitstellung und Wartung von Applikationsservern. Wir freuen uns, dass er uns heute einige Fragen zu seiner Ausbildung beantwortet.

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Informatik ist seit Kindheitstagen eines meiner Hobbies. Da liegt es nahe, sich für eine Ausbildung im IT-Bereich zu entscheiden – in meinem Fall die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Was gibt es besseres, als sein Hobby zum Beruf zu machen? In diesem Berufsfeld habe ich die Möglichkeit, die Zukunft der Technologie aktiv mit zu gestalten und das finde ich super spannend.

Warum Kühne + Nagel?

Kühne + Nagel ist mit weltweit über 76.000 Mitarbeitern in rund 100 Ländern ein großes internationales Unternehmen, in dem es nie langweilig wird. Hier kann man viel lernen und erleben. Der IT-Hauptsitz mit über 450 IT-Kollegen befindet sich übrigens in Hamburg. So viele Mitarbeiter nur in der IT fragt ihr euch?! Na klar! Die IT-Welt die hinter der Logistik steckt, ist riesig und sehr wichtig für das ganze Unternehmen. Zudem gibt es bei Kühne + Nagel innerhalb der IT viele spezialisierte Bereiche, in denen ich mich weiter entwickeln kann. Und ganz wichtig: ich habe hier sehr viele freundliche Kollegen, ein angenehmes Arbeitsumfeld und viele Angebote zur Weiterbildung. Kühne + Nagel wurde sogar mehrfach als bester Ausbildungsbetrieb in der Logistikbranche ausgezeichnet. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung und ich fühle mich sehr wohl hier.

Was gefällt dir denn besonders gut an der Ausbildung im Bereich Informatik?

Die Welt der Informatik entwickelt sich schnell und stetig weiter – auch bei Kühne + Nagel. So gibt es immer neues zu lernen. Es ist spannend, Teil dieser Entwicklungen zu sein. Außerdem hat man in so einem großen Unternehmen die Möglichkeit, Kontakt mit Menschen auf der ganzen Welt zu haben – und alle unterstützen sich gegenseitig. Das finde ich schon bewundernswert.

Beschreibe einen typischen Arbeitstag.

Wenn ich morgens zur Arbeit komme, checke ich als erstes meine Mails. Insbesondere schaue ich, welche neuen Aufgaben anstehen und prüfe die Nachrichten der Monitoring-Tools. Und jetzt kommen sehr viele Begriffe aus der IT-Welt: Denn ich beschäftige mich unter anderem mit Projektaufgaben zur Automatisierung, überwache das Monitoring, prüfe Server, manage Datenbanken und schreibe kurze Skripte. Keine Sorge, wie das alles funktioniert, lernt man in der Ausbildung. Für Menschen, die sich für IT interessieren, ist es ein sehr spannendes Arbeitsumfeld und man lernt viele interessante Dinge.

Gibt es etwas, das dir nicht so gut gefällt?

Im Unternehmen ist alles super. Die Berufsschule macht mir nur nicht immer so viel Spaß. Aber das ist ja fast normal. Während meiner Ausbildung habe ich Blockunterricht. Das heißt, ich bin immer ein paar Wochen am Stück in der Schule und dann ein paar Wochen im Unternehmen. Sehr positiv ist, dass die Schulblöcke den Fokus ganz auf den Schulstoff legen und man sich so auf eine Sache konzentrieren kann.

Was war dein persönliches Highlight in deiner bisherigen Ausbildungszeit?

Mein absolutes Highlight war die Entwicklung eines Skriptes - ein kleines, serverseitiges Programm zur automatisierten Bearbeitung komplexer Aufgaben. Dieses Skript wird bei Kühne + Nagel international für die Überwachung und Koordinierung von Aufträgen genutzt. Dies zeigt nicht nur großes Vertrauen und die Integration von mir als Auszubildenden, sondern ist für mich auch eine Form der Wertschätzung.

Welche Interessen sollte ein zukünftiger Azubi mitbringen? Welche Tipps hast du?

Für eine Ausbildung in diesem Bereich sollte man auf jeden Fall Interesse an der IT im Allgemeinen mitbringen und offen gegenüber noch unbekannten Themen sein.

Meine Tipps:

  1. Nur die Ruhe. Das fachliche Wissen wird einem hier auch in bisher unbekannten Gebieten mit viel Ruhe und ganz ohne Druck vermittelt.

  2. Aufgeschlossenheit. Hier wirst du viel Spannendes erleben und immer wieder in Kontakt mit dir unbekannten Dingen kommen. Aber mit der Unterstützung der Kollegen ist das gar kein Problem.

  3. Trau dich zu fragen. Meiner Erfahrung nach sind alle Mitarbeiter super hilfsbereit. Als ich bei den Skripten in einer neuen IT-Sprache nicht vorwärts kam, haben sich bis dahin völlig fremde Menschen, z.B. aus anderen Abteilungen, die Zeit genommen mich zu unterstützen.

Weißt du schon, wie es nach deiner Ausbildung für dich weiter gehen wird?

Nach der Ausbildung strebe ich ein Studium an. Am liebsten würde ich nach der Übernahme bei Kühne + Nagel ein berufsbegleitendes Studium absolvieren.