Thore Ludwig Müller (20)

Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (Luftfracht) in Düsseldorf


Thore hat im August vor zwei Jahren als Azubi in Düsseldorf gestartet und ist momentan in der Abteilung „Luftfracht Export" eingesetzt. Wir freuen uns, dass er uns heute einige Fragen zu seiner Ausbildung beatwortet.

Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Nach der Schule hatte ich keine Lust studieren zu gehen und hab deshalb nach einem Ausbildungsberuf gesucht. Da ich handwerklich nicht so begabt bin, wollte ich lieber einen Bürojob lernen. In der Schule fand ich die Fächer Englisch und Geografie immer am interessantesten, weshalb ich später auch beruflich gern mit diesen Themen arbeiten wollte. Bei der Suche im Internet hab ich dann die Ausbildungsstelle „Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung" gefunden.

Warum Kühne + Nagel?

Ich wollte gerne bei einem internationalen Unternehmen arbeiten und kannte Kühne + Nagel bisher immer nur von den blauen LKWs, die man ständig auf den Straßen sieht. Auf der Internetseite wurde dann der Ausbildungsberuf im Bereich Luftfracht vorgestellt. Vor allem die Möglichkeit, als Azubi für ein paar Wochen im Ausland arbeiten zu dürfen, fand ich richtig cool, weil ich privat auch sehr gerne reise.

Was gefällt dir denn besonders gut an der Ausbildung im Bereich Luftfracht?

Am besten finde ich, dass kein Tag gleich ist. Es kann jederzeit ein dringender Transportauftrag rein kommen und dann muss alles ganz schnell gehen. Ich hatte also noch nie wirklich Langeweile. Meine Kollegen sind auch alle super nett und bemühen sich, mir täglich neue Aufgaben zu geben, die ich selbstständig bearbeiten darf. Und wenn ich mal Fragen habe, hilft mir immer jemand weiter.

Beschreibe einen typischen Arbeitstag.

Ich fange normalerweise morgens um 8:00 Uhr an zu arbeiten und habe so gegen 16:30 Uhr Feierabend. Je nach Abteilung kann die Arbeitszeit auch schon mal schwanken. Zu meinen täglichen Aufgaben gehört zum Beispiel, dass ich Transportdokumente erstelle, Flüge buche, Kundenabsprachen halte und alles für den Zoll erledige. Bei der Sendungsabwicklung hat man teilweise viel Mail- und Telefonkontakt mit Menschen aus anderen Ländern, deshalb hatte ich am Anfang ziemlich viel Respekt vor den Gesprächen auf Englisch. Zum Glück gewöhnt man sich aber ziemlich schnell daran.

Gibt es etwas, das dir nicht so gut gefällt?

Was mir wohl nie so richtig Spaß machen wird ist die Ablage (lacht). Ich glaube das geht aber jedem so. Solche Aufgaben gehören eben ab und an dazu.

Was war dein persönliches Highlight in deiner bisherigen Ausbildungszeit?

Am coolsten war auf jeden Fall mein sechswöchiger Auslandsaufenthalt in Helsinki. Durch das Programm „Crossing Borders" haben Azubis bei Kühne + Nagel die Möglichkeit, sich für ein Auslandsstipendium zu bewerben. Es war eine super Erfahrung, in einem anderen Land zu arbeiten, neue Leute kennen zu lernen und mein Englisch vor Ort zu verbessern.

Welche Interessen sollte ein zukünftiger Azubi mitbringen? Welche Tipps hast du?

Ich glaube es ist schon wichtig, dass man ein allgemeines Interesse an Logistik und wirtschaftlichen Themen mitbringt. Man sollte auch gerne Kontakt mit Menschen haben und vor Gesprächen auf Englisch nicht zurück schrecken. In der Luftfracht wird es schnell mal hektisch, weshalb man mit Stress umgehen können sollte. Das lernt man aber mit der Zeit ganz automatisch.

Weißt du schon, wie es nach deiner Ausbildung für dich weiter gehen wird?

Die Übernahmechancen sind bei Kühne + Nagel als Azubi zum Glück sehr gut, sodass ich höchstwahrscheinlich in der Abteilung Luftfracht übernommen werden kann.